Tuesday, August 28, 2012

Legio Occulta review from the outstanding "Campain For Musical Destruction" magazin.

So here we go,this time again in german language:

LEGIO OCCULTA - Slime Crawler -Demo Tape

Zum diesjährigen "Grind The Nazi Scum"-Festival drückte mir Mr. Weed Hunter himself freudestrahlend dieses Tape zusammen mit WOUND's Wuchtbrumme "Confess To Filth" (über die ich mich im Rahmen des nächsten Updates auslassen werde) zur Besprechung in die Hand, wofür ich ihm an dieser Stelle herzlich danken möchte. Nach dem Genuss der besagten Tonträger machte sich dann ein breites Grinsen auf meiner Hackfresse breit, denn die Teile blasen so ziemlich alles weg! Auf WOUND komme ich (wie gesagt) später noch zu sprechen, jetzt geht's erst mal um LEGIO OCCULTA. Hierbei handelt es sich das Einmann-Projekt von Joakim "Jocke" Svensson (a.k.a. "Morbid Angelo"), der vielen von Euch sicherlich durch seine Tätigkeit als Sänger/Basser bei den schwedischen Death Metal-Überfliegern ENTRAILS ein Begriff sein dürfte und außerdem noch bei BIRDFLESH und SKOGEN die Kuh fliegen lässt. Irgendwie scheint der Mann wohl nicht richtig ausgelastet zu sein. Doch was soll's, solange Sachen wie dieser 4Tracker bei rumkommen, ist mir das scheißegal! Wer/welche sich jetzt seelisch-moralisch schon mal auf einen Elchtod-Monolithen im Stile von Jocke's Hauptband einstellt bzw. fest mit einem solchen rechnet, befindet sich allerdings auf dem Holzweg. Im Gegensatz zu ENTRAILS geht's bei LEGIO OCCULTA wesentlich (!) räudiger und primitiver zur Sache, was mich in keinster Weise stört. Die Haupteinflussquelle dieses Gebratzes ist (zumindest meiner Meinung nach) ganz eindeutig das geniale AUTOPSY-Frühwerk ("Severed Survival" bzw. "Mental Funeral") und wenn nicht zumindest der geile Opener "Rotten Funeral" an Reifert und Co. erinnert, also dann weiß ich auch nicht weiter! Völlig ranzig, metief runter gestimmt, ein bisschen punkig, schön morbide groovend und mit einem waschechten Mitbrüll-Refrain ausgestattet wird vorangeprescht. Darüber thronen Morbid Angelo's sicke, kehlig heraus gewürgte Vokills. Sie sind mit diesem gewissen Hall unterlegt, der eine "Gruft meets Grabnebel"-Atmosphäre erzeugt (if you know what I mean…), welche mir schon immer den totalen Abgang bescherte - arrggghhhh! Mit Song Nummer 2 ("Smells Like Guillotine Spirit") und Nummer 3 ("Crawling In Slime") wird der eingeschlagene Weg entlang der Friedhofsmauer konsequent weitergegangen. Bloß der Rausschmeißer "Dead", der sich mit seiner ausschließlich doomigen Ausrichtung gnadenlos ins Ziel schleppt, fällt da etwas aus dem Rahmen, hat allerdings durchaus auch seine Momente. Der sympathisch rumpelnde Sound, bei dem ein gewisser Jimmy Bloodspill (der von ENTRAILS?) unserem Einzelkämpfer hilfreich unter die Arme griff, ist genauso räudig und ranzig wie die Mucke selbst und passt daher wie der Arsch auf den Eimer. Was will man also mehr? Nachschub natürlich! Dafür wurde bereits mit dem "The Cross Turned Upside Down"-Demo gesorgt, welches ich allerdings (noch!) nicht kenne. Na und eine Split (logischerweise auf Vinyl) mit den französischen AUTOPSY-Worshippern HERPES wäre natürlich O(h)rgasmus pur… So oder so, LEGIO OCCULTA zeigt der trendigen Retrofraktion sehr eindrucksvoll wo der Hammer hängt! [veröffentlicht via Weed Hunter Records, www.weed-hunter-records.blogspot.de / Bandkontakt: www.myspace.com/legioocculta] Gerste

Taken from: http://www.campaign-for-musical-destruction.de/

Cheerz...

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